Englischer Vorortszug der 20er Jahre

   
 


 

 

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Juli

 


     
 



Verry British: Englische Vorortszug-Wagen

TTR Wagen und was von mir noch dazu kam
 
Wie kommt der Recyclingbahner dazu britische Wagen aufs Gleis zu stellen? Die beiden kleinen Blechwägelchen im Teakholzdesign, die mir günstig angeboten wurden faszinierten mich. Doch deren Kupplung war nie und nimmer mit Märklin kompatiebel. Als der Preis vom Händler selber stark nach unten korrigiert wurde, konnte ich nicht mehr wiederstehen. Erst die Recherche im Internet ergab, dass es sich um britische Suburban-Wagen der LNER (London North and East Railway) handelte und TTR (Trix Twin Railway England) der Hersteller der Modelle war. Ein Bekannter zeigte mir Bilder, wie die Züge mit dem schmucken Teakholz in Grosstraktion früher mal ausgesehen hatten. Tja da fehlten noch einige Wagen zu einem Zug…Ein guter Freund erzählte mir dass er einen ganzen TTR-Zug mit solchen Suburbanwagen besitze und meine 2 Wagen (der Kupplung nach zu schliessen) wohl aus den 60er Jahren stammen müssten. Er sendete mir Bilder von den Wagen, damit ich mit Holz und Karton verstärkt selber noch 3 solche Wagen dazu anfertigen konnte. Der Zug wird bei „Retro-Train“ unter 50er/60er Jahre laufen. So steht der Zug nun bereit: Vorne und hinten je ein Bremser/Gepäckwagen und dazwischen 3  Personenwagen… Fehlt nur noch die Lokomotive…Die kommt schon noch.
 


 
Die Eigenbau-Dampflok zum Vorortszug

Standesgemäss unterwegs
 
Endlich hatte ich gefunden, was ich lange schon gesucht hatte: Eine heruntergekommene CM800 Märklin Dampflok für wenig Geld hatte mich an einer Modelleisenbahnbörse angelacht. Ideale Voraussetzung für mein Englisches Vorortszugprojekt, das nun schon lange genug vor sich hinschlummerte. Falsches Unterteil, denn die englischen Loks haben Innenzylinder meinte ein Kollege. Da hatte er aber die Rechnung ohne meine Forschungsarbeit gemacht: Es gab sehr wohl auch Dampfloks mit Aussenzylinder in England. Zum Beispiel jene die Edward Thompson entwickelt hatte. Also schritt ich zur Tat: Aus einer dicken Kartonrolle, welche Glühkerzen (SIBIR-Ofen) während dem Transport schützen, entstand der Langkessel. Aus Furnierholz schliesslich der Führerstand. Eine Bodenplatte aus dünnem Sperrholz sorgt für die nötige Stabilität. Dabei musste nach jeder Arbeit immer wieder geprüft werden, ob das Gehäuse auch wirklich noch auf das Lokunterteil passte. Die Wasserkästen entstanden aus Holz Klötzchen, die solange zurechtgefeilt und geschliffen wurden, bis sie sich eng an den Langkessel anschmiegten. Aus dünnem Karton wurden die Reifen für den Langkessel geschnitten und aufgeklebt. Danach wurden sie mit Sekundenkleber verfestigt. Der Abschluss vorne wurde aus Furnierholz gefertigt. Darauf dann das Rauchkammertor aus Holz geklebt. Die Laternen waren eine echte Herausforderung, da bei der CM800 Märklin-Lok jedes Licht eine Glühlampe ist. Da dies ein Bau nach Tin-Plate Art ist, macht es nichts, dass die Laternen etwas grösser sind, aber mittels Furnier-Holz sorgte ich dafür, dass die Seitenwände der Laternen sehr dünn ausfielen. Die Bemalung der Dampflok mit den feinen roten Zierlinien, war eine Herausforderung: Es musste alles frei Hand aufgemalt werden. Als Kohle im Tender nahm ich zerdrückte Holzkohle, die vom Aussehen her echter Kohle in nichts nachsteht.