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Ein wichtiges Organ des Bastlers

Hobbyverbot!



Auf den ersten Blick sieht man nicht genau, was hier passiert ist. Man muss schon genauer hingucken. Gucken ist auch ein Stichwort: Da hat wohl ein Lokführer das Rotlicht übersehen!
Und sehen ist ein weiteres Stichwort: Eine notfallmässige Augenoperation brachte im Frühjahr 2015 mein Hobby abrupt zum Erliegen und führte mir wortwörtlich vor Augen, wie wichtig beide Augen für das Hobby sind. Mehr noch: Da ich meine Augen nicht bewegen durfte, bekam ich vom Arzt nebst anderen Unterlassensempfehlungen sogar noch ein Hobbyverbot auferlegt! Auch diesen Text musste jemand anders (von mir diktiert) für mich schreiben. Mit nur einem Auge, das ich zur Verfügung hatte, wäre es mir auch nicht möglich Distanzen einzuschätzen, was beim Basteln nicht ganz unwichtig ist. Oder versuchen Sie mal, mit einem abgedeckten Auge eine Präzisionsarbeit zu verrichten …Sie werden scheitern. Treue Leser meiner Kolumnen wissen, wie gerne ich bastle oder werke und können somit erahnen, dass ich nun doppelt gestraft wurde. Gott sei Dank sind die Heilungschancen sehr gross, sodass diese “Strafe“ nur von temporärer Natur sein wird. Aber sicher für länger als die Aufräumarbeiten nach einem solchen Eisenbahnunglück wie auf dem Bilde dauern würden...
 
Nachtrag:

Wegen bleibender Schäden mit denen ich leben muss, werde ich leider weiterhin nur stark eingeschränkt meinem Hobby fröhnen können. Aber "Never give up" sagte Dalai Lama und aufgeben ist auch nicht mein Ding (da haben sich wohl einige zu früh gefreut). Dafür bastle ich zu gerne...Die Probleme liegen halt genau im Nahsichtbereich (Bastelbereich). Aber: Auch wenn es nun 20 Mal mühsamer geworden ist,  haben seither schon wieder einige Schienenfahrzeuge meine Werkstatt verlassen. Hervor zu heben wäre der MthB/THURBO GTW-Steuerwagen, bei dessen Fertigstellung ich 18 Monate an der sauberen Gehäuse-Verklebung gescheitert war. Bis mir die Idee kam, eine Lehre aus Holz anzufertigen. Wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg.

Und trotz allem: Ich kann der Augenerkrankung durchaus auch eine positive Seite abgewinnen. Nachdem der Heilungsprozess abgeschlossen war, konnte an Basteln noch immer nicht gedacht werden (geschweige denn an arbeiten), denn meine Augen wollten nicht mehr zusammenarbeiten. Dank intensivem Training mit dem zusammenbau von mehr als 100 Bastelbogen und deren Nachforschung, stiess ich auch auf ein neues Modellbahn-Hobby: Kartoneisenbahnen mit Metallteilen und die Schauanlage "Kartonwelt" wurde aus den zusammengebauten Bastelbogen dazu erschaffen. Kartoneisenbahnen (Bastelbogenzüge) waren die "Armeleute Modellbahn zwischen den 30er und den 50er Jahren. Ich besitze nun eine europaweite Sammlung davon.