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In dieser Kolumne,kann man viel über meine Hobbyarbeit erfahren. Gesammelte Erfahrungen beim Landschafts oder Modellbau, verwendete Materialien,technische Probleme u.v.m. Auch besondere Erlebnisse/Ereignisse können Thema sein. Nebst den Eigenbaumodellen, gibt es noch "handelsübliche" Modelle im Fuhrpark...Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Es sind Modelle, die ich als Schrott geschenkt bekam (oder sehr günstig erworben hatte), in mühevoller Kleinarbeit wieder herrichtete und danach veredelte. Dies reizt mich vor allem dann, wenn die Grundsubstanz noch einigermassen intakt ist. Es wäre aber falsch, mich deswegen mit einem Lokomotivdoktor zu verwechseln: Ich nehme keine Fremdaufträge an. Wenn in dieser Kolumne über diese (Aufgearbeiteten) Modelle berichtet wird,dann stets unter Angabe des ursprünglichen Herstellers.



Ein Sputnik in Recyclingen

Eine Renovation die Spass machte

Als Geschenk erhielt ich einen SBB-Sputnik-Güterzugbegleitwagen (ex DB) ohne Puffer und Fenster, stark flackernder Innenbeleuchtung, sowie einem fehlenden Geländer. Wie ich in Erfahrung bringen konnte handelt es sich um einen Wagen der (heute nicht mehr existierenden) schweizer Marke "Swisstoy". Da es somit null Ersatzteile gibt, war Improvisationstalent gefragt, was ja bekanntlich meine Stärke ist. In meinem Sammelsurium befanden sich noch einige Metallgeländer, aber nur gerade eines passte (was ja an sich genug war). Um es einigermassen stimmig zum restlichen Wagen zu machen (der gelb geätzte Geländer hat) wurde es goldfarbig bemalt und mit 2 Löchern im Boden verlötet. Das Licht: Da sich zwar ähnliche aber kein passender Stromabnehmer in meinem Sammelsurium befand, musste ich nun herausfinden was zu den Kontaktproblemen führt. Als ich den Elektroteil sorgfältig ausbaute zerfiel er zu meiner Überraschung in drei Stücke... Mit einer kleinen Messingschraube und Mutter dazu, wurde die gebrochene Niete ersetzt. Danach war das Licht denn auch wieder flackerfrei. Der Originalwagen hat Milchglasfenster. Dieses fand ich beim "Knickmüesli-Yoghurtbecher", welcher bekanntlich einige gerade Flächen aufweist (also auch hier Recycling). Puffer gibt es zwar reichlich in meinem Sammelsurium, aber keine die passten. So suchte ich welche heraus, die eine Pufferplatte am anderen Ende aufwiesen. Nun wurde der kleinste Gibsernagel (Nagel mit grossen Tellerkopf, der nach dem Teller gerade mal 0,2mm Durchmesser Hatt) von innen durch das Pufferloch gesteckt. Dann mit dem Lötkolben heiss gemacht und von aussen den Puffer auf den heissen Nagel gesteckt. Bei 2 Puffern musste ich mit Sekundenkleber ein wenig nachhelfen,  weil die Sache etwas Spiel hatte. Das Resultat kann sich sehen lassen und bereitet mir grosse Freude.

 


Die Kolumne ändert ca. im Monatsrythmus.