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In dieser Kolumne,kann man viel über meine Hobbyarbeit erfahren. Gesammelte Erfahrungen beim Landschafts oder Modellbau, verwendete Materialien,technische Probleme u.v.m. Auch besondere Erlebnisse/Ereignisse können Thema sein. Nebst den Eigenbaumodellen, gibt es noch "handelsübliche" Modelle im Fuhrpark...Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Es sind Modelle, die ich als Schrott geschenkt bekam (oder sehr günstig erworben hatte), in mühevoller Kleinarbeit wieder herrichtete und danach veredelte. Dies reizt mich vor allem dann, wenn die Grundsubstanz noch einigermassen intakt ist. Es wäre aber falsch, mich deswegen mit einem Lokomotivdoktor zu verwechseln: Ich nehme keine Fremdaufträge an. Wenn in dieser Kolumne über diese (Aufgearbeiteten) Modelle berichtet wird,dann stets unter Angabe des ursprünglichen Herstellers.


"Retro-Train", Eigenbau wie in alter Zeit
Wenn Modelle nicht so alt sind, wie sie aussehen...


Stellen Sie sich vor, sie könnten Zeitreisen, den Hand- und Hobbywerkern über die Schultern schauen, wenn sie Dinge herstellen. Sie können dies tun, jeweils auch bei den Mittelaltermärkten...
Und wenn Sie nun plötzlich die Lust packt auch mal etwas mit den damaligen Mitteln zu bauen...?

In etwa so erging es mir, als ich einem Spielzeughistoriker über die Schultern schauen durfte. Er war gerade dabei selber gebaute Spielsachen zeitlich einzuordnen. Anhand der im Hintergrund der Fotos sichtbaren Gegenstände und im Wissen wann diese hergestellt oder käuflich waren, konnte er etwa erkennen wann das Bild entstanden war. Das faszinierte mich. Als er mir auch noch schwarz/weiss Fotos von damaligen Spur 00 Eigenbauten vorlegte, von denen (wie er sagte) vermutlich nur noch das Foto existiere, war mein Plan gefasst: Mittels Selbstnachbau (Replikate) solche Modelle der Nachwelt zu zeigen. Nun muss man wissen, dass ich in den 30er bis 50er Jahren noch gar nicht auf dieser Welt war...Ich muss mich also via Suchmaschiene in diese Zeit hinein versetzen. Forschen, was damals für Werkzeuge zur Verfügung standen und wenn es mich aus dieser Inspiration heraus packt, kann es vorkommen, dass auch mal ein Modell auf dem Gleis steht (das ohne Vorbild) klar meine Idee war, jedoch stimmiger nicht sein könnte für jene Zeit. Also ein sogenanntes "Revival". Meine Retro-Train-Modelle sind aus Baumaterialien wie Holz, Konservendosenblech oder Karton. Wie damals Auch müssen die Materialien günstig bis gratis sein. Will heissen Rest- oder Abfallprodukte. Mittlerweile hat dies auch in der "Tin-Plate-Szene" für Aufsehen gesorgt. Mit "Retro-Train" kann man alte Eisenbahnen in Bewegung sehen. Seien auch Sie das nächste Mal dabei, wenn es rattert und scheppert, Kinderaugen leuchten und den älteren Erwachsenen die Tränen herunter kullern...

Die Modellkolumne ändert ca. im Monatsrytmus...