Neuaufbau Re 420 HAG

   
 


 

 

Home

Agenda

Aktuell

Was ist Recyclingbahn?

Wie alles begann...

Der Fuhrpark

Die Anlagen

Modell- Kolumne

Werkstatt

=> Bauberichte: =>Basler Regioexpress

=> MthB GTW 2/6

=> Treno Pomodoro

=> Neuaufbau Re 460 Heizerlok

=> Mont Blanc Express

=> Renovation Re 4/4 l

=> Neuaufbau Re 446 "Recyclingbahn"

=> Tankwagenzug

=> OC Orbe-Chavornay Bahn

=> Neuaufbau Märklin Dampflok BR 24

=> FART Centovallibahn

=> RHONE EXPRESS REGIONAL

=> Märklin Gotthardlok (Renovation)

=> BLS NINA

=> Weihnachts- zauberzug

=> Neuaufbau Re 420 HAG

=> Jail-Train

=> SBB Seetalbahn GTW

=> Coca Cola Christmastrain

=> Hubkranwagen

=> Re 446 Renovation

=> RhB Chur-Arosa

=> Historischer Güterzug

=> Renovation V 100 Händlerlok

=> SZU Uetlibergbahn

=> Bau Einsatzzug

=> CJ BDe

=> MIB Stadler-Triebwagen

=> P8 DB BR 38

=> RM RBDe mit Zwischenwagen

=> Train bleu

=> BT Triebwagen Aufarbeitung

=> Ae 3 6 Renovation

=> Gelenkbruch im Modell

=> Dampflokumbau

=> Märklin Tigerli

=> GEM BR 74

Spezielle Basteleien

Retro-Train

Bastelbogenzüge

Uhrwerkbahn

Recyclingbahn als Publikumsmagnet?

Recyclingbahn in den Medien

Gästebuch

Kontakt

Links

 


     
 

HAG Re 4/4 II (Neuaufbau 2010)

Vom „Unfall" zum 2. Leben

Aus aktuellem Anlass wird über den Wiederaufbau der Re 4/4 II (die am „Unfall" in der „Modellkolumne Januar" beteiligt war) berichtet. Sie erfreut sich nämlich seit wenigen Tagen an ihrem 2. Leben. Aber alles der Reihe nach:

Bei einem Todesfall dachte man an mich, als es (nachdem die schönen Stücke verkauft waren) darum ging, was mit den zum großen Teil schrottreifen Wagen, Loks und Häuser passieren sollte. Da einige interessante Sachen dabei waren, nahm ich das Geschenk dankend an. Die Re 4/4 II der Schweizer Marke HAG war eben auch darunter:

Sie wies erhebliche Farbschäden auf, lief nur noch im Schneckentempo, 1 Puffer fehlte, die Restlichen waren beschädigt, ein Frontfenster fehlte ebenso, wie auch die Attrappen der technischen Einrichtungen unter der Lok. Der Stromabnehmer musste mal einen Schlag abgekriegt haben, war verbogen und ließ sich in der Folge nicht mehr heben.

Zuerst ging’s an die Technik: Bei der Großzerlegung des Motors wurden ganze ölhaltige Staubklumpen zu Tage gefördert. Nach der Reinigung lief die Lok allerdings so schnell wie ein Hochgeschwindigkeitszug, weshalb der Motor dann mittels eingelöteter Diode wieder verlangsamt werden musste. Die technischen (Attrappen) Einrichtungen unter der Lok, entstanden aus Holz. Die teilweise defekten Lichtleiter wurden mit transparenten Coctailrührstäbchen (zurechtgesägt und gefeilt und mit Wärme gebogen) ergänzt beziehungsweise ersetzt. Das fehlende Fenster wurde aus Plexiglas (mit Wärme) gebogen und eingepasst. Neue Pufferbohlen entstanden aus Nagelköpfen. Der Stromabnehmer konnte wieder in seine Form zurück gebogen und gerichtet werden, so dass er auch wieder funktioniert. Die aufmerksamen Leser meiner Fan-Webseite wissen, dass ich bereits eine solche Re 4/4 II besitze. Diese ist jedoch im Prototypen-Anstrich, von untenm bis oben ganz in dunkelgrün. Die jetzt neu zu bemalende Lokomotive erhielt den 1. Serien-Anstrich in dunkelgrün unten grau mit weißem Strich dazwischen.Durch das Anschleifen der alten Farbe ergab es sich,dass die erhabenen SBB-Ziffern Chromglänzend wurden,was natürlich so mit Klarlack konserviert wurde(was beim Original ja auch so ist).Es dürfte wohl die einzige HAG_Lokomotive sein mit so schönem Schriftzug...


 
 

 

 
"