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Uhwerksbahn

Extremer Leichtbau - ungeahnte Dimensionen
 
Als ich zum ersten Mal eine lädierte Uhrwerklok (zum aufziehen) in der Spurgrösse H0 als Geschenk erhielt, war ich unschlüssig, was ich damit anfangen sollte. Ich wusste noch nicht, was damit bei mir für eine Lawine (ja ein ganz neuer Hobby-Zweig) losgetreten würde. Diverse Hersteller (darunter auch sehr bekannte Marken wie Märklin oder Fleischmann) hatten von den 50er bis in die 70er Jahre als billige Alternative zur teueren elektrischen Modellbahn eben Uhrwerkbahnen im Angebot. Nachdem ich das stark bespielte Blechunterteil wieder in seine ursprügngliche Form zurück gebracht hatte, dass das Plastikgehäuse wieder passte und das Uhrwerk wieder lief, musste die Lok natürlich einen Zug zum ziehen haben. Märklinwagen eigneten sich zwar, aber sie waren zu schwer, so dass die Lok nur gerade eine knappe Runde fuhr. Über einen Sammler konnte ich günstig Leichtmetallwagen mit Plastikboden der Marke „SIMPLE“ erwerben. Wenn man die in der Hand hält, ist das ein Hauch von nichts. Dies weiss auch die Uhrwerkolok zu schätzen und fährt jetzt sagenhafte 40 Sekunden lang. Ein kleiner Kreis auf einem Brett sollte reichen, um bei Ausstellungen neben einer „Retro-Train“ Schauanlage auch noch die Uhrwerkbahn vorführen zu können. Als Häuser kamen (wie man es damals mit kleinem Budget auch gemacht hätte) Bastelbogen von "Fix und Foxi", oder Werbebastelbogen wie zum Beispiel von MARGA-Schuhcreme oder Knorr zum Einsatz. An einer Modelleisenbahnausstellung sprach mich eine Frau an, die von einem Todesfall, schöne Kartonhäuser für mich abzugeben hatte. Als ich dann die Häuser vor mir sah, bestaunte ich diese, wie ein Kind den Weihnachtsbaum. Die waren nicht aus Karton sondern Holz mit Papierdekor und so unglaublich schön gemacht. Ich bat eshalb die Frau darum, Otto Gut, den Erbauer der schönen Häuser namentlich erwähnen zu dürfen bei den Ausstellungen. Nach etlichen Arbeits-Stunden waren alle Häuser restauriert und es war auch klar, dass die Uhrwerkbahn dadurch auf 2 Bretter zur Voll-Schauanlage anwuchs. Massstäblich ist die Anlage nicht, aber sehr authentisch. Denn bei schmalem Budget spielte der Massstab früher eh eine untergeordnete Rolle. An zwei verschiedenen Modelleisenbahnbörsen kam ich nochmals sehr günstig zu zwei Uhrwerk-Lokomotiven, die natürlich auch wieder Wagen zum ziehen haben mussten. Am Computer entwarf ich selber Bastelbogen für Personenwagen. Bastelbogen für Güterwagen fand ich im Internet Das Ganze wurde auf 160 Gramm Papier ausgedruckt und zusammengesetzt. Unterteile nahm ich des Gewichts und der Einfachheit halber solche aus Plastik vom Hersteller LIMA. An Weihnachtsmärkten fand ich noch Kirmes zum aufziehen und ein guter Freund organisierte mir noch ein Uhrwerk-Tram, das auf einem ganzen Meter Blechtrasse hin und her fährt. Somit gibt es auch ohne Strom ordentlich Bewegung auf der Schauanlage. Der Erfolg bei den heutigen Kindern war (wider meines Erwartens) durchschlagend gut. Wurde ich wegen einer Modelleisenbahn ohne Strom von den kleinen Zuschauern erst schräg angeschaut, weil sie es schlicht nicht kannten, brachten sie deren Eltern später kaum mehr davon weg. Immer wieder hallte der fröhliche Kinder-Zwischenruf: “Nochmals aufziehen bitte, nochmals aufziehen!“ durch die Ausstellung. So bin ich auch heute noch immer auf der Suche nach Spur 00/H0 Uhrwerklokomotiven, sofern der Preis nicht astronomisch ist…

 
 

 

 
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