Umgebaute 4000er Wagen

   
 


 

 

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Juli

 


     
 

2 Wagen für Retro-Train

Aus Alt mach Neu…
 
Als mir 2 total rostige Märklin-Blechwagen (kurze Donnerbüchsen) in die Hand gedrückt wurden, dachte selbst ich zuerst an die Altmetallsammelstelle. Aber wenn etwas so verwahrlost oder übel zugerichtet werden konnte, soll auch kein Hahn danach krähen wenn ich etwas anderes daraus mache. Außerdem besaß ich ja schon 3 Stück von diesen Wagen und wollte nicht noch mehr vom gleichen Wagentyp auf meiner Anlage. Zuerst wurden die Fenster mit einer Feile verbreitert, bis sie quadratisch waren. Danach musste der Wagen zur weiteren Bearbeitung mal zerlegt werden. Was beim Auto gut ist kann bei der Modellbahn nicht falsch sein: Der Rost wurde angeschliffen, mit Rostumwandler grundiert und schließlich neu lackiert. Bei der gelben Farbgebung ließ ich mich von der Berninabahn inspirieren (ist aber kein Nachbau). Der Wagenunterbau bekam auch eine Neubemalung wieder in schwarz. Da die Fenster vergrößert wurden, mussten sie auch verglast werden, damit es anständig aussah. Dafür wurden schmale Plexiglasstreifen in Länge und Höhe von innen passend zugeschnitten. Um die Metallknöpfe zu imitieren, an welchen vom Wageninnern die Scheiben geöffnet werden können, wurde das Plexiglas an den entsprechenden Stellen von außen mit Filzschreiber angezeichnet und mit einem Juwelierbohrer auf der Innenseite angebohrt. Schließlich wurde der Wagen wieder zusammengebaut Nachdem die Filzschreiberpunkte außen beim Plexiglas wieder weggewischt wurden konnten die Scheiben eingebaut werden. Zu guter Letzt bekam das Dach noch eine Neubemalung. Und die Seiten des Wagens rote Filetstreifen. Die Lok auf dem Bild ist eine BR 74 mit Metallgehäuse und Märklintechnik. Über die Rettung dieser Kleinserien-Dampflok berichte ich ein anderes Mal.




Zwei spezielle 4000er Märklinwagen

Der Sommer kann kommen

Als ich diese als Geschenk erhaltenen rostig rot leuchtenden kleinen Märklin-Dampfzugwagen denen die Dächer fehlten so vor mir sah, verliess mich der Mut, etwas daraus zu machen…Unten herum waren sie frei von Korrosion, aber ab der Fensterlinie war die Farbe rostunterwandert und der obere Teil der Fenster hielt nur noch der Rost selber zusammen und zerbröselte wenn man es anfasste. Da erinnerte ich mich an die Sommerwagen, die es bei historischen Bahnen gibt. Mit dem Multifunktionsgerät wurde ab der Fensterlinie der obere (rostige) Wagenteil weggefräst. In meinem Fundus gab es noch defekte Personen-Grossraumwagen ohne Drehgestelle von denen ich kurzerhand die Sitzbänke ausbaute, um sie in die bei den Sommerwagen einzupassen. Aus Bandeisen (mit welchem Palletten gebunden werden) entstanden in dünne Streifen geschnitten die Träger, die das Stoffdach tragen. Mittels einer Lehre stellte ich sicher, dass alle Biegungen bei allen Trägern an derselben Stelle waren. Mittels 160 Gramm Papier entstand mit dem entsprechenden Dekor das Stoffdach des Wagens. Es wurde doppelseitig aufgezogen, damit die Träger davon eingefasst werden und es einen sicheren, stabilen Halt ergibt. Nach der Neubemalung wurden die Wagen noch mit Figuren bestückt. Von mir aus kann der Sommer kommen…