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ICE-Taufe im Modell

Oder wie Recyclingen zum Stadtwappen kam…
 
Ein sehr guter Freund mit welchem ich schon öfters zusammen der Modellbahnleidenschaft gefrönt hatte, sammelt ICE Züge. Jeder hat einen Namen, den er als Schriftzug mit dem Städtewappen trägt. Durch Zufall kam er in den Besitz eines weiteren ICE-Zuges, bei dem er sich allerdings mit der Namensgebung etwas schwer tat. Da ich von meiner Bahnanlage zu Hause jeweils liebevoll von „Recyclingen“ spreche, hatte er die Idee diesen ICE-Zug auf den Städtenamen „Recyclingen“ zu taufen. Das Ganze sollte auf meiner Anlage passieren. Dies war für mich eine überraschende Herausforderung. Ich erkundigte mich, wie bei ihm jeweils denn eine solche ICE-Modell-Taufe abläuft und erfuhr, dass nach der feierlichen Enthüllung das des abgedeckten Namens mit Wappen das Glas erhoben würde und das war’s dann. Gut, der sollte sich noch wundern…
Als erstes informierte ich mich, wie so eine ICE-Taufe in 1:1 abläuft und fand im Internet sogar eine Traktandenliste. Daraus übernahm ich alle Teile, welche sich ins Modell umsetzen ließen und erstellte daraus meine eigene Traktandenliste. Am Computer entstanden blaue Bahnhofstafeln mit der Aufschrift „Recyclingen“ sowie Fahnen mit dem von mir kreierten neuen Stadtwappen von Recyclingen: Schwarze Dreiachs-Dampflok auf weißem Grund. Nachdem alle Fahnen montiert waren wurde der Bahnhof mit 250 Preiser-Figuren (alle mit einem angeleimten Standplättchen aus Plexiglas) bevölkert welche diesen nach Volksfeststimmung aussehen ließen. Verpflegungsstände durften natürlich nicht fehlen, eine Rednerbühne musste ebenso aus Karton konstruiert werden wie auch eine Bahnsteigverlängerung (damit bei der Taufe der Zug dann in voller Länge vom Volk besichtigt werden kann). Dann kam der große Tag, für welchen ich stilgerecht eine Flasche Sekt kühl gestellt hatte:
 
Erst folgte die Begrüßung durch den Stadtpräsidenten (mich). Dann kam (symbolisch mit einem regen Bahnverkehr) das heranführen der Gäste in historischen Zügen (aus dem „Retro-Train“ Programm). Das Eintreffen des zu taufenden ICE wurde mit Aufgleisen und ein paar Runden Fahrt inszeniert. Die Ansprache des Stadtpräsidenten erfolgte in Gedichtform und nahm auch Bezug auf die Stadtgründung, die auf den Bau der Eisenbahn zurück ging (daher das Wappen mit der Dampflok). Die feierliche Enthüllung des Schriftzuges „Recyclingen“ mit dem Stadtwappen war Aufgabe der knapp bekleideten Ehrendame. Die anschließende Besichtigung des Zuges wurde vom Publikum reichlich genutzt (die Preiser-Figuren wurden entsprechend umplatziert). Dann wurde der Zug in die weite Welt losgeschickt und zu guter Letzt mit Sekt darauf angestoßen. Dass meine Frau bei der Taufe als Scherz befand, dass man die Sektflasche doch (wie bei einer Schiffstaufe)auf den Zug knallen sollte war ein humorvolles Detail am Rande. Es ist eine große Ehre für mich, dass ein ICE-Modell den Namen "Recyclingen" trägt und mein Ziel wurde auf jeden Fall erreicht: Mein Freund befand, dass dies die Coolste ICE-Modell-Taufe gewesen sei, die er je erlebt habe. Prost, der Aufwand hatte sich gelohnt.

 
 

 

 
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